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Die Runde führt von Neu-Moresnet über Hergenrath und Walhorn nach Hauset und über Lontzen zurück. Eine Gegend, in der an jedem zweiten Bach eine Mühle steht: Kupfermühle, Hammermühle, Hergenrather Mühle, Eyneburgermühle, Kelmiser Mühle. Alle am selben Wasser, alle mit demselben Zweck — hier wurde Erz verarbeitet, lange bevor jemand auf die Idee kam, aus der Gegend ein Ausflugsziel zu machen. Quelle Wikipedia1

Im Hohnbachtal steht der Industrielehrpfad, Station für Station durch die Geschichte des Zinkabbaus, dazu ein ehemaliger Kalkofen am Weg. Quelle Ostbelgien2 Passend dazu das Naturschutzgebiet Altenberg: Das Galmeiveilchen wächst nur dort, wo genug Zink im Boden steckt. Quelle Wikipedia3 Quelle Ostbelgien4 Eine Pflanze als Anzeige für das, was unter den Füßen liegt.

Über dem Tal thront Schloss Thor. Quelle Wikipedia5 Und ein Stück weiter ein Hügel, der es einem mit seinem Namen nicht leicht macht: der Beschissenberg. Ich nehme ihn trotzdem.

Unterwegs noch die Quelle Drie Piepen — drei Rohre in einer Mauer, aus denen es beständig läuft.

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63 Aufnahmen. Klick öffnet die Großansicht, dort führen Pfeiltasten weiter.

POIs & Quellen

  • Industrielehrpfad Kelmis (Hohnbachtal) – Rund 7,5 km langer Lehrpfad zum Galmeiabbau in Kelmis; Infotafeln erklären die Industriegeschichte, der Weg führt teils durch den Staatswald Hohnbachtal und am Casinoweiher vorbei.2
  • Casinoweiher und Naturschutzgebiet Altenberg – Der Weiher wurde 1862 als Wasserreservoir für die Erzwäsche am Tüljebach angestaut; auf den schwermetallhaltigen Böden des Altenbergs wächst geschützte Galmeiflora, darunter das Galmeiveilchen.43
  • Eyneburg – Höhenburg über der Göhl bei Hergenrath, erstmals 1260 erwähnt und seit 1966 denkmalgeschützt; an ihrem Fuß lief ab dem 16. Jahrhundert eine Kupfermühle mit unterschlächtigem Wasserrad.6
  • Eyneburgermühle
  • Hergenrather Mühle
  • Luisenstollen der Grube Fossey – Der Luisenstollen der ehemaligen Grube Fossey wird als Sehenswürdigkeit der Gemeinde Lontzen geführt.7
  • Hammermühle
  • Beschissenberg
  • Kupfermühle
  • Schloss Thor (Astenet) – Herrenhaus von um 1700; der Torbau von 1733 nach Entwürfen von Johann Joseph Couven gab der Anlage den Namen. Seit 1987 steht sie unter Denkmalschutz.5
  • Ehemaliger Kalkofen
  • Quelle Drie Piepen

Quellen

  1. Wikipedia (de): Göhl (Fluss), abgerufen am 01.11.2026
  2. Tourismusagentur Ostbelgien: Educational industrial trail Kelmis, abgerufen am 01.11.2026
  3. Wikipedia (de): Gelbes Galmei-Veilchen, abgerufen am 01.11.2026
  4. Tourismusagentur Ostbelgien: Casino pond and Altenberg conservation area, abgerufen am 01.11.2026
  5. Wikipedia (de): Schloss Thor, abgerufen am 01.11.2026
  6. Wikipedia (de): Eyneburg, abgerufen am 01.11.2026
  7. Wikipedia (de): Lontzen, abgerufen am 01.11.2026

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