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BelgienSonnig

Lange Schatten voraus

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Der kleine Ort in Belgien ist nicht weit von der Maas entfernt und am Rand des Naturschutzgebietes Hoge Kempen gelegen. Quelle Wikipedia1 Quelle Wikipedia2 Ich starte bei Regen und 10 Grad und rechne daher mit einer sehr matschigen Runde. Ich laufe die schnurgeraden Straßen mit dem typischen Rinnstein aus Beton eine Weile entlang, bis ich seitlich in das erste Naturschutzgebiet abbiege. Der Regen hat freundlicherweise mittlerweile auch aufgehört und das geänderte Wetter beschwert mit eine Aussicht mit strahlend blauem Himmel und einem kleinen See, an dessen Rand ein rutschiger und mit alten Bretten ausgelegter Steg entlang führt. So alt wie das Holz ist, so spektakulär ist die Aussicht bei Sonnenschein.

Erst nach fünf Kilometern quere ich einen größeren Kanal und betrete das Gebiet des Nationalparks. Quelle Wikipedia2 Der große See ist hier mit sauber gespanntem Stachdraht von Weg abgetrennt. Es gibt aber eine Aussichtsplattform und jede Menge Matsch. Durch den führt mich auch der Weg um den See herum.

Nun folgen auf meiner Karte zwei Wege, die mitten im Gelände bei einem kleinen Fluß enden und etwas weiter wieder fortgesetzt werden. So ein Stück ohne Weg wird wohl kein Problem sein – denke ich mir. Der erste Weg endet auf einer Pferdekoppel mit Elektrozaun. Hier gebe ich mich geschlagen und kehre um und umlaufe das Gelände. Der nächste Weg wiederum endet in einer Art Sumpgebiet. Über ein paar Weiden und ein paar Brennnesseln an den Fingern später kann ich mich bis auf die nächste Straße vorarbeiten.

Nun geht es wieder über den Kanal in zurück in Richtung Ortschaft. Dort finde ich fast am Ende meiner Tour noch das Kasteel Sipernau, leider darf man es aber nicht betreten. Quelle Onroerend Erfgoed3

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POIs & Quellen

  • Elen (Dilsen-Stokkem) – Elen ist ein Ortsteil der Stadt Dilsen-Stokkem, die am linken Ufer der Maas liegt.1
  • Nationalpark Hoge Kempen – Der rund 67 km² große Nationalpark wurde am 29. März 2006 eröffnet und reicht unter anderem auf das Gebiet von Dilsen-Stokkem.2
  • Volmolen (Opoeteren) – Die ehemalige Walkmühle an der Bosbeek ist seit 1993 geschützt und wurde 2019 samt ihrem seltenen hölzernen Außenwerk wieder betriebsfähig restauriert.4
  • Leverenmolen – Die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts neu gebaute Öl- und Getreidemühle an der Bosbeek hat ein unterschlächtiges Wasserrad und ist geschützt.4
  • Neermolen (Neeroeteren) – Die Wassermühle an der Bosbeek von 1859–1860 geht auf das 14. Jahrhundert zurück; sie wurde wieder betriebsfähig gemacht und 2013 als „Actieve Molen“ anerkannt.4
  • Langerenmolen – Die 1987 geschützte Wassermühle an der Bosbeek hat Außenwerk und Wasserrad verloren; 2023 wurde ihr Denkmalschutz vorläufig aufgehoben.4
  • Kasteel Sipernau – Das Gut wird 732 als „Scripnasium“ erwähnt; das heutige Schloss ließ Thomas de la Marck im 18. Jahrhundert bauen, um 1845–1861 wurde es neugotisch umgebaut. Seit 2004 geschützt.3

Quellen

  1. Wikipedia (de): Dilsen-Stokkem, abgerufen am 01.11.2026
  2. Wikipedia (en): Hoge Kempen National Park, abgerufen am 01.11.2026
  3. Inventaris Onroerend Erfgoed: Kasteel Sipernau, abgerufen am 01.11.2026
  4. Agentschap Onroerend Erfgoed, Besluitendatenbank (Ministerieel besluit 16.10.2023): Watermolen Langerenmolen met omgeving, abgerufen am 01.11.2026

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