sonnig

Die Sonne küsst die Tannen

Unglaublich! Welche Bilder die niedrigstehende Sonne auf die Landschaft zaubert, wenn die Strahlen die Bäume durchdringen und lange Schatten in die Landschaft werfen. Ein Feuerball am Horizont durchdringt die gerade noch nebelige Landschaft und löst die dunstigen Wolkenmassen in kleine Rauchschwaden auf, die in den langsam sichtbaren, stahlblauen Himmel hinauf steigen.

Direkt an der belgischen Grenze begleitet mich ein noch trübes Wetter auf einen Abschnitt des Vennbahnwegs. Nach einem kurzen Stück festen Weges biege ich ab in ein Waldstück bergauf. Auf einer höher gelegenen Wiese kann ich verfolgen, wie die Sonne mit gewaltiger Kraft die Wolken auflöst.

Ein Schild lässt mich wissen, dass ich mich nun auf dem “Weg des Gedenkens” befinde. Nach einigen Waldwegen erblicke ich eine interessante Felsformation mit einem riesigen Eisenkreuz auf dem Kamm: dem Richelsley.

Vorbei am Klosten Reichenstein ist es nicht weit bis zur Rur. Ein wunderschöner Trail mit Steinen, Wurzeln, klarem Wasser und einer sich hinter den kahlen Bäumen versteckenden Sonne, die ab und zu durch die Äste blinzelt, leitet mich einige Kilometer lang durch die Eifeler Landschaft. Ein Abzweig meines Weges geht noch steiler bergan.

Schließlich lande ich auf 560 Höhenmetern bei der Felsformation namens Ehrensteinley. Von hier aus kann ich den spektakulären Ausblick über einen Teil des unteren Rurtals genießen. Nach dem Abstieg stehe ich vor der Landstraße um Monschau herum. Diese überquere ich und steige die Treppen hinab in den Ort. Ein kurzer Exkurs führt mich um die Glashütte herum und dann direkt wieder in das Gelände Richtung Teufelsley.

Ein ebenso schöner Trail führt mich durch das Perlenbachtal bis zur Perlenbachtalsperre. Mittlerweile ist der Himmel stahlblau und die meisten Wolken bilden nur noch eine nebeligen Rand am Boden.

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