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Stepstone

Gut! Mein Weg verläuft also auf der anderen Seite des Flüsschens Hill. Nur wie komme ich hinüber? An vielen Stellen des eigentlich flachen Wasserlaufs befinden sich bunt verstreut große Kiesel. Manche davon ganz unter Wasser, manche ragen hinaus. Das durch die vielen Steine immer etwas gestaute Wasser sucht sich relativ schnell den Weg in den Bachlauf.

Ich lote meine Möglichkeiten aus. Ist der Stein unter Wasser glitschig und werde ich darauf ausrutschen? Kann ich auf den großen Stein, der aus dem Wasser ragt, kommen und von dort auf einen anderen Stein springen?

An schmalen Stellen ist der Bach immerhin noch fünf Meter breit, an weiten Stellen bis zu 10 Meter. Ich mache einen vorsichtigen Versuch und gelange recht gut auf die andere Seite. Weiter geht’s auf meiner Route.

Ich muss den Hill wieder queren. Ich suche mir wieder eine geeignete Stelle. Dieses Mal klappt es nicht ganz so gut. Ich rutsche aus, aber nur meine Füße werden naß. Auf der anderen Seite angekommen stelle ich leider fest, dass ich die Karte falsch gelesen habe. Also, wieder zurück an der gleichen Stelle. Das gibt abermals naße Füße.

Auf der nun richtigen Seite lauf ich einen Wald mit weichem Moos. Trotz der größeren Höhe befinden sich hier sumpfige Wasserstellen im Wald und prompt rutsche mit einem Bein in ein Sumpfloch und versinke bis zum Oberschenkel. Mit einem lauten Schlürfgeräusch ziehe ich das Bein wieder hinaus und habe nun wirklich sehr naße Füße und ein sehr matschiges Hosenbein.

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