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Sittard vor Weihnachten

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Der vierte Advent – einen Tag vor Weihnachten. Heute bleibt mir keine Zeit für eine lange Reise, daher statte ich dem benachbarten Ort Sittard einen weiteren Besuch ab. Sittard hat laut Wikipedia ca. 36.000 Einwohner und ist damit sicher nicht riesig. Quelle Wikipedia1

Dennoch gibt es hier ein großes Industriegebiet, eine Bahnlinie, Stadtparks, ein Fußballstadion und vieles mehr. Einiges davon werde ich mir heute ansehen. Die altbekannte Route führt mich durch den Ortsteil Broeksittard und von dort in das Gelände des Kollenberg. Quelle Wikipedia2 Direkt am Rand liegt eine verlassene Pflegeeinrichtung an Kloster Watersley. Quelle Rijksmonumentenregister3 Im Gelände liegt heute ein Trainingslager für Fahrradfahrer, die Einrichtung erinnert aber eher an die typischen Horrorfilme: verlassenes Gebäude, zugenagelte Fenster, heruntergekommene Zimmer. Bei Tag ist es aber weniger gruselig.

Nichts wie weiter zurück in den Ortsteil Munstergeleen bis hin zum Geleenbeek. Quelle Wikipedia1 Der Bach führt mich schnurstracks in den Stadtpark von Sittard. Vorbei an der Mühle Ophovener Hof muss ich nun die Bahnschienen überqueren. Quelle Rijksmonumentenregister4 Quelle Rijksmonumentenregister5 Die Unterführung ist natürlich voll mit Graffitis, hier aber mit voller Absicht. Dafür sind sie auch recht gelungen (finde ich). Auf der anderen Seite erwartet mich der Komplex des Krankenhauses und diverse Sportstätten. Darunter auch das Fußballstadion von Fortuna Sittard. Quelle Wikipedia6

Am Stadion vorbei blicke ich auf den Firmensitz von Sabic in den Niederlanden. Quelle archINFORM7 Sabic leistet sich hier ein ungewöhnliches Firmengebäude mit einem abgeschrägten “Glasauge” auf dem Dach. Hier gibt es noch mehr chemische Industrie. An weiteren Firmen vorbei gelange ich zum Gefängnis von Sittard, einem schmucklosen Bau, der sich nahtlosen in die Menge anderer Industriehallen einreiht. Quelle DJI8 Ich denke, es muss wohl auch nicht schön sein.

Der Versuch hier die Bahnlinie wieder zu kreuzen scheitert leider, da man den Tunnel nur mit einer Fahrkarte betreten kann. Pech gehabt. Ich muss daher einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und in weitem Bogen Richtung Innenstadt und Marktplatz laufen. Hier gab es in den letzten Jahren immer eine Eisbahn, in diesem Jahr aber nur eine Lebend-Krippe mit einem Esel, ein paar Ziegen und einem Alpaca (wobei diese Variante sicher besser für die Umwelt sein dürfte…).

Ich verlasse die Stadt wieder mit dem guten Gewissen, für die Kalorien und die folgenden Weihnachtsessen gut gewappnet zu sein 😉

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POIs & Quellen

  • Broeksittard – Ehemaliges Dorf, 1817–1942 eigene Gemeinde, heute Stadtteil von Sittard mit teils erhaltenem Dorfcharakter; 1543 in der Schlacht an der Kemperkoul fast völlig zerstört.2
  • Kollenberg – Stadtteil und Villenviertel von Sittard.1
  • Watersley – Ehemaliges Haus Watersley mit Erweiterungen von 1898–1902, 1923 und 1960–1963, Teil eines großen Klosterkomplexes; Eingangsrahmung im Louis-XV-Stil von 1752; Rijksmonument.3
  • Stadspark Sittard
  • Ophovener Watermolen und Ophovener Hof – Wassermühle, laut Maueranker von 1716, stark verändert und erweitert; daneben der Ophovener Hof, ein großer Backstein-Hof mit Innenhof und Torbau; beide Rijksmonumente.45
  • Fortuna-Sittard-Stadion – Am 14. November 1999 eröffnetes Stadion von Fortuna Sittard mit 12.500 Sitzplätzen; ersetzte das 1954 erbaute Stadion De Baandert.6
  • SABIC Europe Head Office – Europäischer Hauptsitz von SABIC am Europaboulevard 1 in Sittard, Architektur: Group A.7
  • PI Sittard – Justizvollzugsanstalt für Männer mit Gefängnis- und Untersuchungshaftabteilungen und Platz für 321 Gefangene.8

Quellen

  1. Wikipedia (de): Sittard, abgerufen am 01.11.2026
  2. Wikipedia (en): Broeksittard, abgerufen am 01.11.2026
  3. Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed – Rijksmonumentenregister: Watersley 1, Sittard (Rijksmonument 33777), abgerufen am 01.11.2026
  4. Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed – Rijksmonumentenregister: Ophovener Watermolen, Molenweg 56, Sittard (Rijksmonument 33774), abgerufen am 01.11.2026
  5. Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed – Rijksmonumentenregister: Ophovener Hof, Molenweg 53–59A, Sittard (Rijksmonument 33772), abgerufen am 01.11.2026
  6. Wikipedia (de): Fortuna-Sittard-Stadion, abgerufen am 01.11.2026
  7. archINFORM: Sabic Europe Head Office, abgerufen am 01.11.2026
  8. Dienst Justitiële Inrichtingen / Commissie van Toezicht: Jaarverslag 2023 PI Sittard, abgerufen am 01.11.2026

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