Vogelsang IP
Wieder einmal zieht es mich in die Eifel. Heute nach Einruhr, einem kleinen Ort am Obersee der Rurtalsperre.
30 Läufe
Wieder einmal zieht es mich in die Eifel. Heute nach Einruhr, einem kleinen Ort am Obersee der Rurtalsperre.
Es ist kalt. Das Thermometer küsst die Null-Grad-Marke. Da wird es doch in der Eifel sicherlich auch Schnee geben. Die Vorhersagt sagt: nein.
Nein, bitte! Das ist natürlich nicht politisch gemeint. Vielmehr meine Wahrnehmung mit Blick auf die aktuelle Landschaft bei meinem Lauf.
Das ist nicht mein erster Besuch in der Eifel (und sicher nicht mein letzter). Heute zieht mich der Name “Hohes Venn” magisch an.
Bilderstrecke von einem Lauf in Deutschland am 6. September 2020 - 20 Aufnahmen.
Neben einem schönen Ausblick von Bergen, einem Panorama, satten grünen Farben oder stillen Plätzchen im Wald bin ich ebenso auch von Bauwerken und…
Das erste Licht scheint durch die Schlitze in der Rollade. Der Wecker hat noch nicht geklingelt, ich wache trotzdem auf. Erholt.
> Rechts rauf, oben lang, runter zum Rursee. Am Rursee entlang, links wieder rauf und oben entlang.
Eifel – bergige Landschaften, grüne Wiesen, große Seen. So habe ich es mir heute vorgestellt. Oder so ähnlich. Erst einmal bin ich auf einer Landstraße.
Heute endet meine Tour mit einer üblen Zerrung, die ich mir fünf Kilometer vor dem Ziel eingefangen habe.
Nun setzt uns der Kohlebergbau nicht nur diese idyllischen schwarz-grünen Abraumhalden in die Landschaft, die langsam von Bäumen und Gräsern zurück…
Von Düren über Niederau nach Drove und Kreuzau: Burg Drove, Schloss Burgau und die Drover Heide, ein ehemaliger Truppenübungsplatz.
Von Gilverath über Tüschenbroich und Neukirchen nach Neuss: die Museumsinsel Hombroich auf einer alten Raketenstation und zwei Motten am Weg.
Von Epprath über Bedburg, Paffendorf und Auenheim nach Niederaußem: Schlosspark, terra nova am Tagebau und die alten Klärteiche.
Im Ernst: läuft man bei Frimmersdorf die Erft entlang, sieht man immer wieder geschlossene Gangsysteme.
Bilderstrecke von einem Lauf in Deutschland am 17. Mai 2020 - 23 Aufnahmen.
Da kauft man sich teure Technik, schleppt diese im Gepäck mit sich herum und dann: genau, sie funktioniert nicht.
Es ist Ostern – in der Coronazeit. Das Wetter ist außerordentlich gut, das Land hat schon länger einen Gang herunter geschaltet.
Von Haaren über Maria Hoop nach Sint Odiliënberg und Posterholt: die Basilika über der Rur, zwei Waldgebiete und eine Wassermühle am Weg.
Hat jemand ein paar nette Worte über das Wetter übrig? Hagel, Schnee, Regen. Das Ganze garniert mit einer Prise Sturm bei 5°C.
Laufen – alleine. In Zeiten von Social-Distancing sicher die angemessene Form draussen Sport zu treiben. Ich laufe ja immer alleine.
Ja, ja, es gibt kein schlechtes Wetter! Nur die falsche Kleidung. Ich achte ja weder besonders aus die Kleidung – noch auf das Wetter.
Auch ich komme nicht darum herum, aus der vermeintlichen “Gemeinde 0 in NRW” über den Corona-Virus zu berichten. Aber es sind vorwiegend gute Nachrichten.
Ich bin bereits in vielen größeren Städten gelaufen, darunter auch Paris, Berlin, München oder Barcelona und habe dort viele tolle Plätze und Bauwerke…
Es ist Karneval und ich bin nach wenigen Minuten schon voll. Das ist tragisch, unschön, fatal, unsportlich – wer hätte das gedacht?
Hey, da freue mich aber mal wie ein König. Dabeisein ist alles (aber ein paar Stimmen wäre auch nett).
Da ist wieder dieser Punkt auf der Karte. Bin ich nicht neulich schon einmal daran vorbei gelaufen? Eine alte Fabrik, ein Turm mit Zinnen? Beim Stöbern…
Also, dieser verlassene Bahnhof – da musste ich einfach noch einmal hin. Von dieser Seite steht sogar (auf französisch) etwas mit “Vorsicht” und ggf.